PostHeaderIcon Es funkt in Wollenberg

 

Alle Interessierten und jene, die uns schon besucht haben, wissen, dass wir von Anfang an bemüht sind, die Funktechnik am Standort wieder in Funktion zu setzen. Dies begann mit der Wiederbeschaffung der entsorgten und/oder entwendeten Geräte, setze sich fort mit der Installation von Antennen- und Steuerleitungen und befindet sich nunmehr im Stadium der technischen Erprobung!

Am Standort stand ein Kurzwellensender des Typs KSG 1300 vom Funkwerk Köpenick Berlin zur Verfügung, welcher als redundanter Weg neben Troposphärenfunk und Richtfunk der Nachrichtenübermittlung dienen sollte. Dieser Sender stellt professionelle Technik dar und bedarf daher einer fachmännischen Behandlung. Hier haben in den letzten Wochen unsere Funkfreunde aus Cottbus und Vereinsmitglied Jörg (DJ3OWY) 'ne Menge Arbeit geleistet. Platinen wurden überprüft, gereinigt und abgestimmt. Messungen grenzten Fehler ein und ließen neue erkennen. Das ist eine ungeheure Fleißarbeit, deren Erfolge oft erst nach einiger Zeit zu sehen sind.
Zum Funkertreffen am 2.Oktober wurde ja noch aus dem oberirdischen Stabsgebäude gearbeitet, an diesem Wochenende jedoch war Premiere unter Tage. Der Sendeempfänger SEG 100D arbeitete vom Funkarbeitsplatz im Raum des Nachrichtendispatchers mit einer Leistung von 100 W und brachte qualitativ hochwertige Verbindungen bis zu Funkfreunden ins Sauerland!

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Neue Konfiguration am Funkarbeitsplatz
(links Systemkomponenten KSG 1300, rechts Arbeitsplatz SEG 100D)

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Jörg (DJ3OWY) an der Logiktür des KSG 1300

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Berliner Funkfreunde beim Arbeitseinsatz

 

Am Sendesystem KSG 1300 sind noch weitere Abstimmarbeiten notwendig, insbesondere die Inbetriebnahme des Antennenanpassgerätes KTA 1310. Dieses stimmt frequenzabhängig die im Objekt installierte stationäre Rahmenantenne KAR 1310 ab und sorgt somit für optimale Übertragungsmöglichkeiten. 

Zur Zeit arbeiten auch noch nicht alle Treiberstufen in den gewünschten Parametern, aber dennoch ist hier ein gewaltiger Fortschritt der Arbeiten erreicht worden. Unser Dank gilt allen Beteiligten in Nah und Fern!!!

"Nebenher" kümmerte man sich erneut um die Beschallungsanlage des Objektes. Neue Komponenten wurden hier eingebaut, vorhandene Sprechstellen ins System integriert und unverzichtbare Messungen durchgeführt. Auch diese Technik verlangt ein überlegtes und konzentriertes Handeln, um größere Systemschäden zu vermeiden. Unsere Cottbusser Freunde haben aber auch hier schon einen kleinen "Heimvorteil" rausgearbeitet und gehen mit Spaß an die Arbeit...

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ELA Anlage in neuer Zusammenstellung

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Ulli und Wolfgang (DL6UDF)bei der Sprechprobe in den Diensträumen des Bunkers

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Arbeiten am System der Beschallungsanlage

 

 

In den nächsten Tagen stehen die Unterbringung der Fahrzeugtechnik für die Winternutzungsperiode in den Garagen sowie die Heiztrasse im Schwerpunkt der Aktivitäten. Für unsere Gäste sei hier versichert: auch in den Garagen haben sie weiterhin die Möglichkeit, die Technik zu besichtigen und sich über unsere Arbeit zu informieren. Und nach bisherigem Stand braucht auch niemand um ein geheiztes Plätzchen zum Entspannen zu fürchten! 
Also nutzen Sie die kommenden Adventswochenenden nicht nur zum Einkaufsbummel, sondern schauen Sie auch einmal vorbei im Militärhistorischen Sonderobjekt 301 in Wollenberg. Das Team des Vereins freut sich auf Ihren Besuch!

Nico Schröder

Bunker Wollenberg

 

Aktualisiert (Sonntag, den 20. Mai 2012 um 10:52 Uhr)

 
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